Unsere Philosophie

 

Ambulant durchgeführte Operationen bieten einige interessante Vorteile. Eine Patientin kann sich einen qualifizierten Operateur aussuchen, der sie dann bis zum Abschluss der Behandlung in Zusammenarbeit mit der Zuweiserpraxis persönlich betreut. Während des Aufenthaltes im OPZ kann man sich von Angehörigen begleiten lassen, die dem Vorgespräch beiwohnen und am OP-Tag im Nachsorgebereich Gesellschaft leisten können.  Das Problem der multiresistenten Krankenhauskeime spielt bisher in den Tageskliniken keine Rolle. Komplikationsraten liegen in den Tageskliniken niedriger als in Krankenhäusern, weil nur ausgesuchte Fachärzte operieren und Narkosen durchführen. Krankenhausaufenthalte werden vermieden. Man kehrt am Ende des Tages in die vertraute häusliche Umgebung zurück und bleibt mit seinem Operateur in telefonischem Kontakt.

Wir nehmen unsere Patientinnen morgens auf und entlassen sie noch am gleichen Tag wieder, sofern nichts dagegen spricht. Die Dauer des Aufenthalt in unserer Tagesklinik ist von Fall zu Fall sehr unterschiedlich und wird völlig individuell gehandhabt. Sie variiert von ca. 1 Stunde bei kleinen Eingriffen bis zu einem ganzen Tag bei beispielsweise anspruchsvollen Bauchspiegelungen. Für die längeren ambulanten Behandlungen in einer Tagesklinik hat man der Begriff "Day Surgery" etabliert, der recht zutreffend ist.

Lesen Sie hierzu auch die Webseite des Velenen Arbeitskreises für ambulantes Operieren VAAO (www.VAAO.de). Sie können den Link auf dieser Seite unter "Links" anklicken. Der VAAO wurde von Dr. Maucher mitbegründet.

Entscheidend ist, dass für eine Patientin zu Hause kein erhöhtes Sicherheitsrisiko bestehen darf und dass über die Einnahme von Medikamenten hinaus nichts zu leisten ist. Wir haben mehr als 30 Jahre Erfahrung mit diesen Fragestellungen. Unsere sehr großen Operationszahlen sprechen für sich (siehe Ärzteteam).

Durch den Einsatz moderner Operations- und Narkosetechniken bemühen wir uns jeden Tag aufs Neue, die Belastungen einer operativen Behandlung auf das absolute Minimum zu reduzieren.

Zahlenmäßige Schwerpunkte unserer Tätigkeit sind die Bauchspiegelung (z. B. Behandlung von Myomen und Endometriose sowie die Abklärung und Therapie von Kinderlosigkeit), Gebärmutterspiegelung (z. B. Polypen, Myome, Blutungsanomalien) und die Behandlung von Dysplasien bei Auffälligkeiten im Rahmen  eine Vorsorgeuntersuchung (s. auch Kapitel "OP-Spektrum).

Da wir immer nur eine kleine Zahl von Patientinnen gleichzeitig betreuen, sind wir in der Lage, kontinuierlich und rasch auf Beschwerden der Patientinnen zu reagieren. Der Nachsorgebereich ist so konzipiert, dass jederzeit Angehörige Zugang haben und anwesend sein dürfen. Die Patientinen fühlen sich hierdurch weniger einem Klinikbetrieb ausgeliefert.

Ambulantes Operieren darf nicht zu minderer Patientensicherheit führen. Mehr als 30 000 endoskopische Operationen aller Schwierigkeitsgrade liessen sich nicht völlig ohne Komplikationen durchführen. Die Frage ambulanter oder stationärer Operationsdurchführung hat dabei aber nie eine Rolle gespielt. Der wichtigste Faktor für eine erfolgreiche operative Behandlung ist der Operateur selbst. Wir glauben, bei sorgfältiger Auswahl der Fälle im OPZ-Hürth ein breites Spektrum an unschlagbar schmerzarmen hochwertigen Techniken anbieten zu können und dabei keinerlei Kompromisse bezüglich der Sicherheit eingehen zu müssen.

Ob wir eine operative Behandlung im OPZ für sinnvoll halten, entscheiden wir in jedem Einzelfall erst nach einer Untersuchung im Rahmen der Vorgesprächs-Sprechstunde. Nicht selten kommen wir dabei zu einem anderen Ergebnis als die Zuweiser. Dann nehmen wir Kontakt mit der zuweisenden Praxis auf und sprechen eine Empfehlung aus.

In jedem Fall führt den Eingriff der von der Patientin gewählte Operateur persönlich durch.

Moderne sog. "minimal invasive" Operationsmethoden haben sich weltweit und in allen Fachgebieten durchgesetzt. Ein gutes Beispiel ist die Gebärmutter-Entfernung. Konventionell durchgeführt erfordert sie in der Regel einen Klinikaufenthalt von ca. 10 Tagen. Endoskopisch durchgeführt geht die Patientin noch am OP-Tag wieder nach Hause. Von 1996 bis heute haben wir mehr als 3000 Gebärmutter-Teilentfernungen und Gebärmutterentfernungen per Bauchspiegelung "tageschirurgisch" durchgeführt. Das Gewicht der kranken Organe betrug zwischen 50 und 1700 Gramm.

Die von uns angebotenen ambulanten Operationen setzen eine optimale Narkoseführung voraus. Diesbezüglich sind unsere Patientinnen in sehr guten Händen. Alleine seit 1994, als die Praxis von Dr. Zietz unsere Anästhesie-Versorgung übernommen hat, wurden bis heute im OPZ Hürth über 70.000 Narkosen durchgeführt. Bei jeder Operation bleibt durchgehend je eine Narkose-Fachärztin oder ein Narkose-Facharzt mit langjähriger Berufserfahrung an der Seite der Patientin. Die Apparate-Ausstattung unserer Anästhesisten entspricht immer dem allerneuesten Stand.
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Unsere Unabhängigkeit hat es uns immer erlaubt, zeitnah auf sinnvollen technischen Fortschritt zu reagieren. Bewährt sich neues Operationsinstrumentarium auf einem unserer Spezialgebiete, können wir es ohne Zeitverzug anschaffen.

In einem operativen Fach spielt hygienisch einwandfreies Arbeiten eine zentrale Rolle. Unser OP-Instrumentarium wird täglich nach Köln transportiert und in der Zentralsterilisation des Eduardus-Krankenhauses aufbereitet. Wir erhalten die Instrumenten-Sets täglich funktionsgetestet und steril versiegelt zurück. Bei der OP-Bekleidung usw. kommen ausschließlich steril verpackte Einwegartikel zum Einsatz. In diesen Punkten bieten wir somit modernsten Sicherheitsstandard. Beraten werden wir durchgehend von einem externen Kankenhaushygieniker (Herr Eyl) und einer externen Fachärztin (Frau Dr. Baily). Natürlich unterstehen wir auch der Überwachung durch das Gesundheitsamt, das bei uns in Zeitabständen Begehungen durchführt.

Eine sorgfältige Operationsaufklärung und eine sorgfältig ausgeführte Operation erfordern Zeit. Wir nehmen uns diese Zeit sowohl im OP als auch in den Sprechstunden in einer nicht ganz selbstverständlichen Weise. Das ist ein wesentliches Merkmal unserer Arbeit. Für die Operationsaufklärung unterhalten wir an vier Nachmittagen pro Woche eine spezielle Sprechstunde, in der wir die Gespräche nicht zeitlich begrenzen. Dass dies gelegentlich zu Wartezeiten führt, ist machmal unangenehm für alle Beteiligten, auch für uns. Das Konzept kommt aber allen Patientinnen zugute und wird überwiegend positiv aufgenommen.

Patientinnen, die eine stationäre Betreuung benötigen, können wir diese meist in der PAN-Klinik in Köln bieten. Gründe hierfür sind beispielsweise internistische Krankheiten, die eine ambulante Narkosedurchführung nicht erlauben.
Dr. Maucher ist dort Belegarzt. Die PAN Klinik ist eine Privatklink. Dort können zu einem Privatversicherte, zum anderen im Rahmen der sog. "Integrierten Versorgung" bzw "Besonderen Versorgung" Versicherte bestimmter Kassen behandelt werden (BEK, DAK, TKK, bestimmte BKKs).

Hinweis: Wissenschaftlich fundierte Informationen zu sehr vielen Krankheitsbildern und Therapieverfahren finden Sie auf den Webseite der DEUTSCHEN GESELLSCHAFT FÜR GYNÄKOLOGIE UND GEBURTSHILFE: www.dggg.de vor allem im Kapitel "Leitliniensammlung". Interessantes zum ambulanten Operieren finden Sie auch unter dem Link "BUNDESVERBAND AMBULANTES OPERIEREN".

Bitte klicken Sie ggf. die folgenden Links an:

Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Endoskopie

Landesverband Ambulantes Operieren Nordrhein e. V.

Bundesverband Ambulantes Operieren e. V.

Velener Arbeitskreises für ambulantes Operieren VAAO